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José Mourinho gegen Pep Guardiola
Das Duell der Lieblingsfeinde

Guardiola siegt mit ManCity bei ManUnited
Guardiola siegt mit ManCity bei ManUnited FOTO: rtr, tj
Manchester. Im Ligapokal treffen José Mourinho und Pep Guardiola beim Manchester-Derby aufeinander. Es ist das ewige Duell zweier Trainer, die sich nicht grün sind.

Nach seiner schlimmsten Niederlage in einem Spiel der Premier League hat José Mourinho die Spieler von Manchester United bei der Ehre gepackt. "Nochmal: Dies ist nichts für Kinder. Dies ist etwas für Männer. Wir müssen uns wie Männer benehmen und die nächste Aufgabe angehen", sagte er beim hauseigenen Fernsehsender. Am Sonntag hatte ManUnited bei Mourinhos ehemaligem Klub FC Chelsea mit 0:4 verloren. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich heute - im Stadtduell gegen City und Mourinhos Lieblingsfeind Pep Guardiola. Das erste Aufeinandertreffen am vierten Spieltag der Premier League hatten die Citizens 2:1 gewonnen. Mittlerweile liegt United mit nur 14 Punkten, seiner zweitschlechtesten Bilanz nach neun Spieltagen, sechs Zähler hinter dem Führungstrio Manchester City, FC Liverpool und FC Arsenal.

Der Ligapokal kommt Mourinho deshalb denkbar ungelegen. "Ich würde jetzt lieber in der Premier League spielen", sagte er, dessen Mannschaft nur eines der vergangenen sechs Punktspiele gewonnen hat. Diese Bilanz habe ein "schlechtes Gefühl" bei ihm hinterlassen. Aber auch bei Guardiola läuft nicht alles rund: Seit fünf Pflichtspielen ist City ohne Sieg, für ihn ist es die längste Durststrecke seit 2009.

Mourinho und Guardiola sind angeblich auch Konkurrenten beim Tauziehen um Nationalspieler Antonio Rüdiger. Nach Informationen der "Sun" sind neben dem FC Chelsea auch United und City an dem 23 Jahre alten deutschen Abwehrspieler interessiert. Im Raum steht eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro für den ehemaligen Stuttgarter, der nach einem Kreuzbandriss vor seinem Comeback steht.

Guardiola soll darüber hinaus weiter an Spielern von Bayern München baggern. Als Alternative zum begehrten David Alaba soll sich der Katalane nun Juan Bernat ausgeguckt haben. Diesen hatte er schon aus Valencia nach München geholt.

(sid)
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