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Rudern bei Olympia
Hacker/Krüger verpassen überraschend Finale

Olympia 2016: Marcel Hacker und Stephan Krüger verpassen überraschend Finale
Marcel Hacker und Stephan Krüger sind raus. FOTO: dpa, hpl
Rio de Janeiro . Marcel Hackers Traum von seiner zweiten olympischen Medaille ist vorzeitig geplatzt. Der 39-Jährige aus Magdeburg verpasste im Doppelzweier mit Stephan Krüger (Rostock) das Finale bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro.

Die Vize-Europameister belegten im Halbfinale auf der Lagoa Rodrigo de Freitas nur den vierten Platz. Das langte nur für das B-Finale. "Ich habe noch keine Erklärung dafür. Wir haben beide unser Bestes gegeben, es sollte nicht sein in diesem Jahr. Scheiße!", sagte Hacker im ZDF. Dabei hatte er noch einmal alles aus seinem Körper herausgeholt. Am Steg kollabierte er nach dem Rennen und musste kurzzeitig ärztlich betreut werden. Auch Krüger wurde medizinisch versorgt.

Für Hacker ist es am Zuckerhut die fünfte Olympia-Teilnahme, erstmals sitzt er dabei nicht im Einer. In Sydney hatte er bei seinem Debüt Bronze gewonnen. In Athen (2004) und Peking (2008) verpasste er das Finale. Vor vier Jahren in London wurde Hacker Sechster.

Auch der Frauen-Doppelzweier von Marie-Catherine Arnold und Mareike Adams verpasste die Finalteilnahme. In ihrem Halbfinale am Dienstag kam das Ruder-Duo auf der Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro nur auf Rang fünf. Am Donnerstag geht es nun im B-Finale nur noch um Platz sieben. Auch Weltmeister Neuseeland verpasste auf Position vier die Chance auf Medaillen. 

Der leichte Männer-Vierer schaffte es ebenfalls nicht. Jonathan Koch, Lars Wichert, Tobias Franzmann und Schlagmann Lucas Schäfer kamen in ihrem Halbfinale auf dem letzten Platz ins Ziel. Im B-Finale am Donnerstag geht es nun um Rang sieben.

(sid/dpa)
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