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Multitasking
Federer guckt French-Open-Finale im Fußballstadion

Federer scheitert an Wawrinka
Federer scheitert an Wawrinka FOTO: afp, rt
Basel. Tennis oder Fußball? Diese Frage hatte sich am Sonntag auch Roger Federer gestellt. Am Ende entschied er sich für beides.

Die Schweizer Tennis-Legende schaute sich das Pokalfinale zwischen dem FC Basel und dem FC Sion live im Stadion an. Federer wurde in Basel geboren und ist eingefleischter Fan des FCB. Das Ergebnis dürfte ihm die Laune ordentlich vermiest haben. Basel verlor das Endspiel mit 0:3.

So ganz kann der "Maestro" dann aber auch in seiner Freizeit nicht auf seine Kernsportart verzichten. Das Finale der French Open zwischen seinem Landsmann und guten Freund Stan Wawrinka und Novak Djokovic aus Serbien sah sich der 17-fache Grand-Slam-Champion nämlich parallel an – auf seinem Smartphone.

Durch die Niederlage verpasste Basel das Double aus Meisterschaft und Pokal. Während Basel zum dritten Mal in Folge im Cupfinale scheiterte, feierte Sion bei seiner 13. Finalteilnahme den 13. Sieg. Die Treffer für die Walliser erzielten Moussa Konate (18.), Edimilson Fernandes (50.) und Carlitos (60.).

Kurz vor der Pause hatte die Partie wegen Ausschreitungen auf den Rängen und Einsatz von Pyrotechnik für einige Minuten unterbrochen werden müssen. Für Basel bestritt der frühere Stuttgarter Bundesligaprofi Marco Streller (33) das letzte Spiel seiner Profikarriere.

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