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Aus Angst vor Streiks
Ryanair will nun doch mit Gewerkschaften verhandeln

Ryanair: Nach Streik-Drohungen wird nun doch verhandelt
Ein Flugzeug von Ryanair beim Landeanflug am Flughafen von Manchester. FOTO: Phil Noble/Reuters
Dublin. Europas größter Billigflieger Ryanair macht unter dem Druck der Pilotengewerkschaften eine Kehrtwende. Um Streiks vor Weihnachten zu vermeiden, will das Unternehmen die Bündnisse der Arbeitnehmer jetzt doch als Vertreter der Cockpit-Besatzungen anerkennen.

Ryanair habe dazu die Pilotengewerkschaften in Irland, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Portugal zu Gesprächen eingeladen, teilte das Unternehmen mit. Allerdings will die Gesellschaft nur mit Gewerkschaftern verhandeln, die selbst für Ryanair fliegen.

Der irische Billigflieger hatte zunächst erklärt, weder mit Gewerkschaften verhandeln noch diese anerkennen zu wollen. O'Leary sagte nun, wenn Streiks vermieden werden könnten, indem "wir mit unseren Piloten über einen anerkannten Gewerkschaftsprozess reden, dann sind wir darauf vorbereitet, es zu machen"

Ryanair-Piloten in Irland und Deutschland haben bereits für einen Arbeitskampf gestimmt, um bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen zu erreichen. Italienische und portugiesische Pilotengewerkschaften wollen sich dem in den kommenden Tagen anschließen.

(laha/ap/dpa/reu)
 
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