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Bayer Leverkusen
So schlagen sich Bayers Nationalspieler

Bayer 04 Leverkusen: So schlagen sich Bayers Nationalspieler
Die U21 mit Jonathan Tah und Benjamin Henrichs. FOTO: dpa, woi pat
Leverkusen. Während Bernd Leno und Julian Brandt am Sonntag beim 5:1 gegen Aserbaidschan zumindest in der WM-Qualifikation ihre letzte Visitenkarte abgeben konnten, mischt ein Trio der Werkself die U 19 auf. In der U 21 um Kapitän Jonathan Tah läuft es ebenfalls. Von Dorian Audersch und Sebastian Bergmann

An den 19. Juni dieses Jahres wird sich Bernd Leno wohl nur ungern erinnern. Zwar gewann er mit dem DFB-Team die erste Partie des Confed-Cups in Russland 3:2, doch Bayers Nummer eins trug gleich an beiden Gegentreffern eine Mitschuld. Danach erhielt nur noch Konkurrent Marc-André ter Stegen den Vorzug zwischen den Pfosten des deutschen Tors - ein Rückschlag im Rennen um den Platz hinter Manuel Neuer. Die Partie gegen Australien war Lenos vorerst letzter Einsatz für das Team vom Bundestrainer Joachim Löw. Bis jetzt.

Beim 5:1 (1:1) gegen Aserbaidschan im letzten Spiel der bereits entschiedenen WM-Qualifikation hütete der Leverkusener den Kasten - und patzte erneut. Der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich durch Ramil Sheydaev ging zumindest zum Teil auf die Kappe des Bayer-Schlussmanns. Teamkollege Julian Brandt stand ebenfalls 90 Minuten auf dem Platz, zeigte in Kaiserslautern aber eine durchwachsene Leistung. Seine stärkste Aktion war eine Flanke, die zum 2:1 durch Sandro Wagner führte.

Ebenfalls gegen Aserbaidschan siegte die Deutsche U21 mit Jonathan Tah und Benjamin Henrichs. 6:1 endete die Partie in der Qualifikation für die EM 2019 in Italien. Tah führte das Team von Trainer Stefan Kuntz als Kapitän auf das Feld und spielte über die volle Distanz. Henrichs bereitete das zweite Tor vor und wurde nach 70 Minuten ausgewechselt. Morgen geht es für das Team gegen Norwegen weiter.

In Deutschlands U 19 lässt derzeit ein Trio aus Leverkusen aufhorchen. Nachdem Kai Havertz bereits am Mittwoch beim 5:1 in der EM-Qualifikation Polen gegen Weißrussland mit vier Treffern und einer Vorlage der Held war, spielten nun auch Atakan Akkaynak und Sam Schreck im DFB-Dress groß auf. Die Talente der Werkself erzielten Samstag beim 7:1-Sieg gegen Nordirland die beiden ersten deutschen Tore, Havertz ließ später einen Elfmeter zum 4:1 folgen. Alle drei spielten über 90 Minuten. Morgen (18 Uhr) geht es für die deutsche U 19 im Duell mit Gastgeber Polen um Platz eins in der Gruppe.

Einen guten Einstieg in die U 17-Weltmeisterschaft feierte die DFB-Auswahl in Indien. Der 2:1-Sieg gegen Costa Rica liefert die Grundlage für den Einzug in die nächste Runde. Jan Boller von Bayer 04 machte ein solides Spiel in der Innenverteidigung, Torhüter Marian Prinz kam in Goa indes nicht zum Einsatz. Die DFB-Elf trifft in ihren beiden weiteren Gruppenspielen auf den Iran (morgen) und Guinea (Freitag).

Während Deutschland sicher bei der WM in Russland dabei ist und planen kann, sieht es für andere Nationen bitter aus. Julian Baumgartlinger wird das Turnier nur als Zuschauer erleben. Der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft errang zwar mit der "Nati" einen 3:2-Sieg gegen Serbien, doch der Zug nach Russland ist für Österreich bereits abgefahren. Das gilt auch für die Finnen, bei denen Joel Pohjanpalo immerhin ein 1:1 in Kroatien feien konnte. Beide spielten über 90 Minuten. Admir Mehmedi, der beim 5:2 der Schweizer gegen Ungarn geschont wurde, spielt mit den Eidgenossen morgen (20.45 Uhr) in Portugal um den Sieg in der Quali-Gruppe B.

Ob Charles Aránguiz nächstes Jahr mit Chile ein Teil des Fußballspektakels wird, ist noch unklar. Der derzeit einen Muskelfaserriss auskurierende Mittelfeldspieler konnte sich über einen 2:1-Sieg gegen Ecuador freuen. Chile hat nun im abschließenden Duell in der Nacht zum Mittwoch bei den als Quali-Sieger bereits feststehenden Brasilianern alles in der eigenen Hand.

Griechenland siegte indes 2:1 gegen Zypern. In Gruppe H belegt das Team um Panagiotis Retsos mit 16 Punkten Platz zwei hinter Belgien (25), dahinter lauert Bosnien-Herzegowina (14). Morgen (20.45 Uhr) sind die Griechen gegen Gibraltar gefordert.

Quelle: RP
 
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