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Viertelfinale im DFB-Pokal
Bochum gewinnt ersten Zweikampf gegen die Bayern

Fotos: 1860 München - Bochum
Fotos: 1860 München - Bochum FOTO: dpa, geb hak
Berlin. Im Pokal-Viertelfinale sind noch zwei Zweitligisten vertreten. Der VfL Bochum folgte am Mittwochabend dem 1. FC Heidenheim in die Runde der letzten Acht. Beide Teams wurden mit attraktiven Heimspielen belohnt. Die Heidenheimer empfangen im Februar die Hertha. Bochum darf gegen den FC Bayern spielen. Die Münchner sind das einzige von fünf Teams aus dem Freistaat, das das Achtelfinale überstand.

GLÜCKSLOS: Der VfL Bochum hat nicht nur ein Glückslos gezogen, sondern auch eine besondere Aufgabe. Der Zweitligist spielt gegen den FC Bayern München im Viertelfinale des DFB-Pokals. Er tritt damit auch gegen den letzten Vertreter aus Bayern im Wettbewerb an. Der Freistaat war mit stolzen fünf Teams im Achtelfinale dabei. Nun kann und muss der Rekordchampion wieder sagen, dass er die Landesfahne alleine hochhält. Unterhaching (gegen Leverkusen), Nürnberg (gegen Hertha BSC) und Augsburg (gegen Dortmund) unterlagen alle gegen favorisierte Gegner. Bochum übte schon einmal wie man gegen München gewinnt – allerdings nur gegen 1860. Und Felix Bastians nutzte die Gelegenheit, einen ersten Zweikampf gegen den Rekordmeister für sich zu entscheiden:

Wollte einmal einen Zweikampf gegen Costa gewinnen 󾌸󾟛󾟭󾌸!!!Ist im Spiel ja eher schwierig 󾟭󾟭󾟭󾌸󾌸!!#aufdembildistergarnichtsoschnell #dfbpokal #vflbochum #bochumerjunge #FB5

Posted by Felix Bastians official on  Mittwoch, 16. Dezember 2015

GEBURTSTAGSWUNSCH: Mats Hummels hatte in diesem Herbst nicht allzu viele Glücksmomente. Nach dem Pokalsieg mit Borussia Dortmund beim FC Augsburg fühlte sich der Nationalverteidiger mal so richtig prima. "Das war perfekt heute", sagte Hummels an seinem 27. Geburtstag. Nur mit einem Wunsch zum Jubeltag wurde es nichts. Ein Heimspiel im Pokal-Viertelfinale hatte er sich erhofft. Nun muss der BVB in der nächsten Runde zum VfB Stuttgart. Die Dortmunder werden es verschmerzen können. Das erste halbe Jahr unter Thomas Tuchel lief so richtig gut. "Wir haben uns nicht nach oben limitiert", beschrieb der Trainer seine Philosophie.

GÄNSEHAUT: Pal Dardai ist ein emotionaler Typ. Er lebt von seiner direkten Art. Das "Gänsehaut"-Geständnis nach dem Pokalerfolg mit seiner Hertha beim 1. FC Nürnberg passt zu dem Ungarn, der dem Hauptstadt-Club wieder ein sympathisches Gesicht gegeben hat. Und witzig sind die Berliner nun plötzlich auch noch. "Schon Weihnachten und wir noch im Pokal #hahohe", stand auf den T-Shirts der Profis. Damit nahmen sich die Berliner selbst auf die Schippe. Denn im Pokal, in dem in jedem Jahr das Finale in der eigenen Stadt lockt, war die Hertha zuletzt notorisch schlecht. In der nächsten Runde geht es aber noch nicht ins Olympiastadion, sondern erstmal nach Heidenheim.

GABENTISCH: In der nächsten Pokalrunde kommt im Februar Borussia Dortmund zum VfB Stuttgart. Ob Jürgen Kramny dann noch Trainer der Schwaben ist? Am Wochenende soll die Personalie geklärt werden. Das immerhin ließ sich Sportdirektor Robin Dutt entlocken. Vorspielen lassen darf er nochmal am Samstag gegen den VfL Wolfsburg. Das 3:2 nach Verlängerung gegen Eintracht Braunschweig war zwar der erste Sieg unter Kramny, als Qualitätsnachweis aber noch lange nicht genug. "Hinfallen, wieder aufstehen und am Schluss als Sieger vom Platz gehen, das tut gut", sagte Kramny. Ob das aber auch für einen Vertrag auf dem Gabentisch ausreicht, bleibt abzuwarten.

(dpa)
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