1. Bundesliga 17/18
| 11.58 Uhr

Fernsehgelder
Bayern weiter Krösus – Gladbach spielt um 2,1 Millionen Euro

Das Restprogramm im Kampf um die Europa League
Das Restprogramm im Kampf um die Europa League FOTO: dpa, rwe
Frankfurt/Main. Bayern München steht in der Geldrangliste der Deutschen Fußball Liga für die Saison 2017/18 offenbar weiter auf dem Topplatz.

Wie das Fachmagazin "kicker" am Montag berichtete, erhält der deutsche Meister 99,06 Millionen Euro aus dem neuen Fernsehgeldvertrag und der internationalen Vermarktung. Borussia Dortmund kann demnach mit 89,27 Millionen Euro rechnen.

Am letzten und 34. Spieltag kann es für die meisten der Bundesligavereine nur noch zu leichten Verschiebungen kommen. Insgesamt werden an die 36 Profiklubs nach einem neuen Verteilerschlüssel 1,194 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Für den Schalke 04 (aktuell 78,66 Millionen Euro), Bayer Leverkusen (78,36) und Borussia Mönchengladbach (69,46) geht es noch um 2,1 Millionen Euro, da sich dieses Trio in der Fünf-Jahres-Wertung, der die Platzierungen am Saisonende zugrunde liegt, ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert.

Die Zahlungen an die Absteiger FC Ingolstadt (16,99 Millionen Euro) und Darmstadt 98 (15,21) würde sich um eine Millionen Euro reduzieren, wenn der Bundesliga-Drittletzte in der Relegation gegen den Dritten der 2. Liga scheitern sollte. Sollte dem VfB Stuttgart und Hannover 96 die Bundesliga-Rückkehr gelingen, wären ihnen 31,99 beziehungsweise 34,9 Millionen Euro sicher.

Ein Abstieg hätte für den Hamburger SV, den VfL Wolfsburg oder den FC Augsburg auch gravierende finanzielle Folgen. Die Wolfsburger sind aktuell mit 69,46 Millionen Euro gelistet, bekämen aber in der 2. Liga rund 40 Millionen weniger. Augsburg müsste mit 25 Millionen und der HSV mit 18 Millionen Euro minus rechnen.

(dpa)
 
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