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Empfang
Die Schriftbilder von Künstler Rolf Erkens gehen in alle Welt

Mönchengladbach. Vor ein paar Jahren lernte Heinz Willi Kleinen vom Historischen Ausschuss im Heimatverein Odenkirchen Rolf Erkens kennen. Besonders fasziniert war er von den lesbaren Bildern des Odenkirchener Künstlers. Jedem Buchstaben des lateinischen Alphabets hat dieser eine genormte Farbe zugeordnet, so dass Gemälde entstehen, die dechiffriert lesbar sind. Nach diesem System hat der Maler den Gemäldezyklus "Schriftbilder internationaler Amtssprachen" geschaffen, der aus 95 Bildern besteht. Der Text des deutschsprachigen Bildes der Gruppe lautet: "Dieser Text aus Farblettern ist ein Schriftbild deutscher Sprache". Die Wortlaute der anderen Exponate sind jeweils die Übersetzung des deutschen Textes.

Botschaften und Konsulate vieler Länder haben das ihnen offerierte Gemälde im Atelier von Rolf Erkens bereits abgeholt. Dazu gehören Spanien, Philippinen, Neuseeland, Madagaskar, Russland, Indonesien, Türkei, Tansania, Ungarn, Fidschi, Peru, Mongolei, Indien, Kasachstan, Schweiz und andere. Erkens will mit der Abgabe der Gemälde die Völkerverbindung stärken. Deshalb gibt er sie kostenfrei ab. Gelegentlich wird Erkens zu Empfängen eingeladen. So war er jetzt im Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bad Godesberg. Dazu lud er Heinz Willi Kleinen ein.

In seiner Ansprache verlieh der Generalkonsul seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Beziehungen zwischen Deutschland, Europa und der Russischen Föderation bald wieder von Achtung und Freundschaft geprägt sein mögen. Kleinen hatte ein Exemplar der Schriftenreihe "Odenkirchen gestern und heute" dabei, das einen Artikel über das künstlerische Schaffen von Rolf Erkens enthält. Der russische Attaché Alexander Fedulov, der im Herbst 2014 das Gemälde-Schriftbild in russischer Sprache abgeholt hatte, nahm es gern in Empfang. Bei einer Führung, zu dem auch der Bonner Bürgermeister gehörte, konnte in der früheren Wohnung des ehemaligen Präsidentenehepaares Michael und Raissa Gorbatschow die Gemäldesammlung des Generalkonsulats besichtigt werden, zu der auch zwei von Rolf Erkens geschaffene Gemälde zählen.

Quelle: RP
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