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Filmfestspiele in Venedig
20 Filme für den Goldenen Löwen

Filmfestspiele Venedig 2016: 20 Filme für Goldenen Löwen
Die Filmfestspiele finden vom 31. August bis zum 2. September statt. FOTO: AFP
Venedig. Am 31. August starten die Filmfestspiele in Venedig. Die Hauptpreise für die besten Werke werden von einer internationalen Jury vergeben. Diese Filme konkurrieren in diesem Jahr um die begehrte Trophäe

Die Preisverleihung, die bis zum 10. September stattfindet, umfasst die vier Kategorien Wettbewerb, Außer Konkurrenz, Horizonte (also Debütfilme und  Kurzfilme) und Venice Classics (Filmrestaurierungen, -dokumentationen). In diesem Jahr ist der Brite Sam Mendes Präsident der neunköpfigen Jury.

Der 51-jährige Filmemacher wurde im Jahr 2000 mit dem Regie-Oscar für das Drama "American Beauty" ausgezeichnet. Zuletzt feierte er mit den James-Bond-Spektakeln "Spectre" und "Skyfall" Erfolge, davor hatte er stillere Werke wie "Zeiten des Aufruhrs" mit seiner damaligen Ehefrau Kate Winslet gedreht. Neben Mendes gehören acht weitere Filmschaffende zur Jury. Dazu zählt auch die deutsche Schauspielerin Nina Hoss (41), die so erfolgreiche Werke drehte wie "Barbara", "Phoenix" und "Yella".

Fotos: Filmfestspiele in Venedig: Diese Stars sind da FOTO: dpa, so cv

Außerdem sind die britische Schauspielerin Gemma Arterton ("Hänsel und Gretel: Hexenjäger") und die Französin Chiara Mastroianni – Tochter von Schauspiellegenden Marcello Mastroianni und Catherine Deneuve – dabei. Als Regisseure vertreten sind der US-Amerikaner Joshua Oppenheimer ("The Act of Killing") und Lorenzo Vigas, der im vergangenen Jahr den Goldenen Löwen für sein homoerotisches Drama "Caracas, eine Liebe" gewann.

Im Wettbewerb konkurrieren 20 Filme um den Hauptpreis, den Goldenen Löwen. Ein Überblick:

  • "The Bad Batch" von Ana Lily Amirpour (USA)
  • "Une vie" von Stéphane Brizé (Frankreich, Belgien)
  • "La La Land" von Damien Chazelle (USA)
  • "The Light Between Oceans" von Derek Cianfrance (USA, Australien, Neuseeland)
  • "El ciudadano ilustre" von Mariano Cohn und Gastón Duprat (Argentinien, Spanien)
  • "Spira Mirabilis" von Massimo D'Anolfi und Martina Parenti (Italien, Schweiz)
  • "Ang babaeng humayo (The Woman Who Left)" von Lav Diaz (Philippinen)
  • "La Región Salvaje (The Untamed)" von Amat Escalante (Mexiko, Frankreich, Deutschland ua.)
  • "Nocturnal Animals" von Tom Ford (USA)
  • "Piuma" von Roan Johnson (Italien)
  • "Paradise" von Andrej Kontschalowski (Russland, Deutschland)
  • "Brimstone" von Martin Koolhoven (Niederlande, Deutschland, Belgien ua.)
  • "Na mlijecnom putu (On the Milky Road") von Emir Kusturica (Serbien, Großbritannien, USA)
  • "Jackie" von Pablo Larraín (USA, Chile)
  • "Voyage of Time: Life's Journey" von Terrence Malick (USA, Deutschland)
  • "El Cristo ciego" von Christopher Murray (Chile, Frankreich)
  • "Frantz" von François Ozon (Frankreich, Deutschland)
  • "Questi giorni" von Giuseppe Piccioni (Italien)
  • "Arrival" von Denis Villeneuve (USA)
  • "Les beaux jours d'Aranjuez (Die schönen Tage von Aranjuez)" von Wim Wenders (Frankreich, Deutschland)
(mro/dpa)
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